News - Krieg in der Ukraine

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Donnerstagmorgen (24.02.2022, 04:14 Uhr MEZ), hat der russische Militäreinsatz in der Ukraine begonnen.

24.02.2022


Quelle Tagesschau24 EXTRA - 24.02.2022

07:25 Uhr
Offenbar russisches Flugzeug im Osten abgeschossen
Die ukrainische Luftabwehr hat nach Angaben des ukrainischen Militärs im Osten des Landes ein russisches Flugzeug abgeschossen. Weitere Details werden zunächst nicht genannt.

07:24 Uhr
USA sprechen mit NATO über stärkere Präsenz in Osteuropa
US-Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin haben mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg über eine Stärkung der Präsenz des Bündnisses in den osteuropäischen Mitgliedsstaaten gesprochen. Blinken betonte, dass die Verpflichtung der USA, das Bündnisgebiet im Angriffsfall zu verteidigen, "eisern" sei, wie das Außenministerium am Donnerstag mitteilte. Es sei auch über "zusätzliche Schritte" gesprochen worden, um die Sicherheit des Bündnisgebiets zu gewährleisten. Die US-Regierung hat seit Beginn des Konflikts um die Ukraine bereits rund 6000 Soldaten in osteuropäische NATO-Mitgliedsländer verlegt oder deren Verlegung angekündigt. Die meisten von ihnen wurden nach Polen verlegt, das im Osten an die Ukraine grenzt. Weitere Kräfte sollen in Rumänien und im Baltikum stationiert werden. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben derzeit rund 90.000 Soldaten in Europa stationiert, darunter rund 35.000 in Deutschland.

07:22 Uhr
Blinken betont Verteidigungszusage für NATO-Mitglieder
US-Außenminister Antony Blinken betont die Bedeutung des Artikel 5 im NATO-Vertrag, also der Verteidigungszusage für alle NATO-Mitglieder im Falle eines Angriffs. Er und US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hätten mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gesprochen, teilt er mit. Sie hätten über zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der östlichen Grenzen der NATO gesprochen.07:21 UhrSirenen ertönen in Umgebung von KiewIn der Umgebung der Hauptstadt Kiew gellen die Sirenen. Das Verteidigungsministerium teilt mit, ukrainische Einheiten, militärische Kontrollzentren und Flugfelder im Osten der Ukraine seien unter intensivem russischem Beschuss. Das ukrainische Militär erklärt, die Luftwaffe versuche, eine russischen Luftangriff abzuwehren.

07:20 Uhr
Habeck: "Nun ist das Unfassbare geschehen"
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat entsetzt auf den russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. "Nun ist das Unfassbare geschehen", erklärte der Grünen-Politiker. "Russland greift die Ukraine an. Wir haben einen Landkrieg in Europa, von dem wir dachten, er sei nur noch in Geschichtsbüchern zu finden. Es ist ein schamloser Bruch des Völkerrechts, wir verurteilen ihn auf Schärfste." Dieser Tag sei eine Zäsur für Europa und die Welt, so Habeck. "Diese bewusst herbeigeführte russische Aggression wird Leid über viele Menschen bringen." Alle Kraft und Solidarität gelte der ukrainischen Bevölkerung. "Für Russland wird dieser Angriff schwere politische und wirtschaftliche Konsequenzen haben."

07:18 Uhr
Angriffe von mehreren Seiten
Die Staatsgrenze der Ukraine ist nach Darstellung der ukrainischen Grenztruppen aus Belarus und Russland heraus angegriffen worden. Russische Soldaten hätten Grenzposten und Patrouillen attackiert. Angriffe gebe es auch von der annektierten Halbinsel Krim aus. In der Region Kiew stehe ein Munitionsdepot in Flammen.

07:17 Uhr
Lettland fordert NATO-Konsultationen nach Artikel 4
Lettlands Regierungschef Krisjanis Karins hat den russischen Angriff auf die Ukraine scharf kritisiert. "Die russische Militäraggression gegen die Souveränität, das Volk und die Demokratie der Ukraine ist völlig inakzeptabel", schrieb er auf Twitter. Es liege in der Verantwortung von Russlands Präsident Wladimir Putin, sie sofort zu beenden. Lettland stehe in engem Kontakt mit seinen EU- und NATO-Partnern. "Wir rufen zur Aufnahme von Konsultationen nach NATO-Artikel 4 auf", twitterte Karins.

Artikel 4 des Nordatlantikvertrags sieht Konsultationen vor, wenn ein Mitglied meint, dass die Unversehrtheit des eigenen Territoriums, die politische Unabhängigkeit oder die eigene Sicherheit bedroht sind. Lettland grenzt an Russland und dessen Verbündeten Belarus. Die Sicherheitsbehörden des baltischen EU- und NATO-Landes arbeiteten Karins zufolge im erweiterten Modus. "Lasst uns wachsam und vereint sein", schrieb er. Staatspräsident Egils Levits sagte im lettischen Radio, dass alle drei baltischen Staaten und Polen um Konsultationen über weitere NATO-Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Sicherheit bitten werden. Ähnlich äußerte sich auch Verteidigungsminister Artis Pabriks. Beide betonten, dass Lettland gegenwärtig sicher und nicht bedroht sei.

07:04 Uhr
NATO trifft sich zur Krisensitzung
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine kommen die NATO-Botschafter zu einer Dringlichkeitssitzung in Brüssel zusammen. Nach Angaben eines Vertreters des westlichen Verteidigungsbündnisses wollte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Anschluss gegen 12.30 Uhr (MEZ) eine Pressekonferenz abhalten. Stoltenberg hatte zuvor bereits den "rücksichtslosen und unprovozierten Angriff" Russlands scharf verurteilt. Dieser "gefährdet das Leben zahlloser Zivilisten".

06:49 Uhr
Russische Armee: Zielen mit "Hochpräzisionswaffen" auf Ukraines Militäreinrichtungen
Die russische Armee hat führt nach eigenen Angaben Angriffe auf die ukrainische Militärinfrastruktur mit "Hochpräzisionswaffen" aus. "Die militärische Infrastruktur, Einrichtungen zur Luftverteidigung, Militärflugplätze und die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte werden mit Hochpräzisionswaffen außer Gefecht gesetzt", zitierte die russische Nachrichtenagentur Tass das russische Verteidigungsministerium.

06:35 Uhr
Offenbar zwei schwere Explosionen in Mariupol
In Mariupol hat es offenbar zwei schwere Explosionen gegeben. Demnach sollen die Detonationen hintereinander erfolgt sein, berichteten Zeugen der Nachrichtenagentur Reuters. Mariupol liegt am Schwarzen Meer im ukrainischen Verwaltungsbezirk Donezk.

06:15 Uhr
Separatisten in Donezk: Beginnen Angriffe auf Armee
Die pro-russischen Separatisten in Donezk beginnen nach eigenen Angaben massive Angriffe auf die ukrainische Armee.

06:04 Uhr
Russisches Militär nimmt ukrainische Luftwaffenstützpunkte ins Visier
Das russische Militär hat nach eigenen Angaben ukrainische Luftwaffenstützpunkte und andere militärische Einrichtungen ins Visier genommen. Zuvor waren in den Städten Odessa und Charkiw Explosionen zu hören gewesen.

06:01 Uhr
Ukrainischer Präsident Selenskyj ruft Kriegszustand aus
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im ganzen Land den Kriegszustand ausgerufen. Das teilte er in einer Videobotschaft mit. Selenskyj rief die Bevölkerung auf, so weit es geht zu Hause zu bleiben. In vielen Städten seien Explosionen zu hören. "Wir sind stark. Wir sind zu allem bereit. Wir werden siegen."

05:58 Uhr
Weißes Haus: Top-Berater unterrichten Biden zu russischem Angriff
US-Präsident Joe Biden ist nach Angaben des Weißen Hauses von führenden Mitgliedern seines Kabinetts über den russischen Angriff auf die Ukraine unterrichtet worden. Biden habe sich mit Außenminister Antony Blinken, Verteidigungsminister Lloyd Austin, Generalstabschef Mark Milley und dem Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan beraten, erklärte seine Sprecherin Jen Psaki via Twitter.

05:14 Uhr
Raketenangriffe in mehreren Städten
Nach der Ankündigung von Kremlchef Putin hat der russische Militäreinsatz in der Ukraine begonnen - offenbar im ganzen Land. Die deutsche UN-Botschafterin Leendertse sprach von einem "schamlosen Völkerrechtsbruch".

05:13 Uhr Interfax
Schwarzmeerflotte greift Odessa an
Russland greift der Nachrichtenagentur Interfax zufolge auch vom Wasser aus an. Es gebe Landungsoperationen der Schwarzmeerflotte im Aswoschen Meer und in Odessa.

05:08 Uhr Interfax
Raketenangriffe auf militärische Ziele in der Ukraine.
Der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge hat Russland Raketenangriffe auf militärische Ziele in der ganzen Ukraine begonnen. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba schreib auf Twitter: "Putin hat gerade eine große Invasion der Ukraine gestartet. Friedliche ukrainische Städte werden attackiert. Das ist ein Angriffskrieg".

05:04 Uhr Deutschland
Größte militärische Eskalation seit einer Generation
Deutschland hat die Kriegsankündigung Russlands gegenüber der Ukraine als größten militärischen Konflikt seit Jahrzehnten in Europa bezeichnet. "Wir treffen uns genau im Moment einer militärischen Eskalation, wie wir sie in Europa seit Generationen nicht mehr erlebt haben", sagte die deutsche UN-Botschafterin Antje Leendertse bei einer kurzfristig anberaumten Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates. Es handle sich um einen "schamlosen Völkerrechtsbruch." Die russische Aggression werde "politisch, wirtschaftlich und moralisch einen beispiellosen Preis haben."

05:04 Uhr Russland
Ukraine wurde von Westen zu Gewalt angestachelt.
Russland hat der Ukraine die Schuld an seiner Kriegserklärung gegen Moskau gegeben. "Es scheint, dass die ukrainischen Kollegen, die in letzter Zeit von einer Vielzahl von Staaten aktiv bewaffnet und angestachelt wurden, immer noch die Illusion hegen, dass sie mit dem Segen ihrer westlichen Sponsoren eine militärische Lösung des Problems im Donbass erreichen können", sagte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja bei einer kurzfristig anberaumten Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates.Die "militärische Hilfe" für die Regionen in der Ostukraine sei "ein logischer Schritt, der eine Folge des Vorgehens des ukrainischen Regimes ist", so Nebensja weiter. Kiew habe die Separatisten provoziert und beschossen. Ziel des russischen Militäreinsatzes sei nicht die Besetzung der Ukraine, sondern der Schutz von Menschen vor einem Völkermord. Derweil seien die Menschen im Donbass für die Nato nur "Bauern in einem geopolitischen Spiel" um Einfluss.

04:37 Uhr
Biden verurteilt "ungerechtfertigten Angriff" Russlands auf Ukraine
US-Präsident Joe Biden hat den russischen Militärangriff auf die Ukraine scharf verurteilt und der Regierung in Moskau Konsequenzen angedroht. Der US-Präsident sprach in der Nacht von einem "unprovozierten und ungerechtfertigten Angriff" auf die Ukraine. "Präsident (Wladimir) Putin hat sich für einen vorsätzlichen Krieg entschieden, der zu einem katastrophalen Verlust an Leben und zu menschlichem Leid führen wird.

04:36 Uhr
Augenzeugen: Explosionen in Kiew zu hören
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Angaben mehrerer internationaler Reporter mehrere entfernte, laute Explosionen zu hören.

04:15 Uhr
Kremlchef Putin genehmigt Militäreinsatz in Ostukraine
Kremlchef Wladimir Putin hat im Konflikt mit der Ukraine einen Auslandseinsatz des russischen Militärs in den Regionen Luhansk und Donezk offiziell angeordnet. Das teilte der Kreml mit. Putin entsprach damit einer schriftlichen Bitte der Chefs der Volksrepubliken Luhansk und Donezk um Beistand, um Angriffe von der ukrainischen Armee abzuwehren. Putin hatte ein militärisches Eingreifen schriftlich in Aussicht gestellt, sollte er gefragt werden."Ich habe die Entscheidung für eine Militäroperation getroffen", sagte Putin in einer Fernsehansprache in der Nacht. Er forderte das ukrainische Militär auf, "die Waffen niederzulegen", un

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